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Kreditkartenvergleich

Auf meiner zehnmonatigen Weltreise hatte ich am Ende acht verschiedene Debit- und Kreditkarten im Gepäck. Hier zeige ich dir, welche sich wirklich gelohnt haben und worauf du bei der Auswahl achten solltest.

Eine einzelne Karte reicht auf einer längeren Reise selten. Ich empfehle mindestens zwei, besser drei Karten: eine Hauptkarte zum Geldabheben, eine zweite für Zahlungen (auch online) und optional eine dritte zum Meilensammeln oder als Backup, falls unterwegs mal eine Karte gesperrt wird oder verloren geht.

Debitkarte oder Kreditkarte?

Debitkarten wie die von Revolut geben dir eine bessere Kontrolle über deine Ausgaben, weil nur das Geld abgeht, das auch wirklich auf dem Konto liegt. Für Kautionen, etwa beim Mietwagen oder in manchen Unterkünften, brauchst du aber oft eine echte Kreditkarte mit Kreditrahmen. Deshalb lohnt sich meistens eine Kombination aus beidem.

Worauf du bei einer Reisekreditkarte achten solltest

  • Weltweite Einsetzbarkeit: Die Karte sollte auf jedem Kontinent problemlos funktionieren.
  • Keine Auslandseinsatzgebühren: Sonst zahlst du bei jeder Zahlung im Ausland schnell 1–3 % drauf.
  • Kostenloses Geldabheben weltweit: Besonders wichtig in Regionen wie Südostasien oder Südamerika.
  • Guter Wechselkurs: Vermeidet unnötige Verluste beim Umtausch.
  • 24/7-Support und App-Steuerung: Praktisch, wenn unterwegs mal etwas klemmt oder die Karte gesperrt werden muss.
  • Kreditrahmen statt nur Debit: Für Kautionen brauchst du oft eine echte Kreditkarte, keine reine Debitkarte.

Meine Top 3 im Vergleich

Das sind die drei Karten, mit denen ich unterwegs die besten Erfahrungen gemacht habe. Die Angaben sind vom Stand August 2025 und können sich jederzeit ändern, ich würde sie vor dem Beantragen nochmal beim jeweiligen Anbieter gegenchecken.

KarteKartengebührFremdwährungGeld abhebenBesonderheit
DKB Visa2,49 €/Monatkeine Gebührweltweit kostenlosGirokonto nur bis 28 Jahre oder ab 700 €/Monat Gehaltseingang kostenlos, solide App und Sicherheitsfeatures
Revolutkostenlos (Basismodell, nur Versandkosten für die Karte)keine Aufschläge auf den Wechselkursauf der Anbieterseite nicht näher beziffertApp mit Budgettracking, Vaults und Analytics, über 30 Währungen verwaltbar, keine echte Kreditkarte, also keine Kaution möglich
Hanseatic Card (Visa)kostenloskein Auslandseinsatzentgeltweltweit kostenlosechter Kreditrahmen, kein Girokonto nötig

Weitere Karten, die mir unterwegs begegnet sind

Diese Karten habe ich nicht im Detail getestet, sie tauchen aber immer wieder in Reise-Communities auf:

  • awa7 Visa: kostenlose Kreditkarte mit Fokus auf Nachhaltigkeit.
  • N26 You / Metal: modernes Konto, die Premium-Modelle sind aber kostenpflichtig.
  • American Express (AMEX): zum Geldabheben eher unpraktisch, dafür stark beim Meilensammeln und bei Travel-Rewards.

Meine Empfehlung

Für mich hat sich die Kombination aus DKB Visa als Hauptkarte und Revolut als Backup und Multiwährungskonto am besten bewährt. Wer noch eine dritte Karte für Extras will, kann sich awa7 Visa oder AMEX anschauen, je nachdem ob dir Nachhaltigkeit oder Meilensammeln wichtiger ist.

Hinweis: Die Angaben auf dieser Seite stammen vom Stand August 2025. Konditionen, Gebühren und Konditionen für kostenloses Geldabheben ändern sich bei Banken erfahrungsgemäß immer wieder, deshalb ohne Gewähr. Ich bin kein Finanzberater, das hier ist nur meine persönliche Erfahrung. Prüf die aktuellen Bedingungen vor einer Entscheidung bitte direkt beim jeweiligen Anbieter.
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